Da denkt man jahrelang, als Kunde einer Sparkasse sei man gut aufgehoben. Das Geld habe eine Heimat fernab des global arroganten Geld-Verbrechens großer Banken. Man fühlt sich verstanden, höflich behandelt – es hat etwas persönliches… aber weeeehe, das Konto ist mal nicht im Plus. Dann wird aus dem zuvorkommenden Dr. Jekyll plötzlich Mr. Hide – und der nette Bank-Berater, der immer ein offenes Ohr hatte, verfasst plötzlich Drohbriefe, wird unhöflich und pampig. Und als Student mit ohnehin ständig andauernden kleineren und größeren Geldsorgen ist man auch nicht immer in der Lage, solche immensen Fehlsummen (in diesem Fall 100 Euro) umgehend auszugleichen. Grund genug für die lokale Sparkasse, den langjährigen Kunden (28 Jahre inkl. des ersten Sparbuches) trotz Bitte um kulante Lösung kurzerhand vor die Tür zu setzen und wegen 100 Euros die Schufa ins Spiel zu bringen. Daumen hoch, du spießiger Affenstall.