Um es Mal mit den Worten von Gernot Hausknecht zu sagen: Uuaaaaahhhhrrrrr – aaaaahhhhahahahaaaaaaaaaaiiiiiaaarggghh – RRRAAAAAaaaahahahaaa…

Worum geht’s? Um die deutsche Bahn. Diese Bande ist eine niemals, NIEMALS, versiegende Quelle der absoluten Unglaublichkeiten. Nur kurz in Stichworten, was der Bahn an diesem Dienstag morgen in Wuppertal alles eingefallen ist, um seinen Kunden wieder ihre Liebe zu beweisen:
07:20 ein Pendler-Zug fällt einfach komplett aus. Ersatzlos. Schlichte Anzeige „Zug fällt leider aus“ – keine Alternativen, keine Erklärung.
07:25 ein alternativer Zug (musste man sich selbst raussuchen) über eine andere Stadt hat ebenfalls zunächst fünf Minuten Verspätung. Dann aber folgt die Durchsage, dass nur der vordere Teil des Zuges benutzt werden kann. Der hintere sei verschlossen. Nun rennen alle Leute auf dem total überfüllten Bahnsteig nach vorne. Es ist schon vollkommen unvorstellbar, dass diese Masse in einen komplett benutzbaren Zug passt. Aber nur in einen halben? Noch dazu sitzen dort ja schon sicher ganz viele Menschen drin…
07:35 der Zug fährt ein, mit zehn Minuten Verspätung. Er ist bereits so brechend voll, dass eigentlich nicht noch ein einziger Mensch reinpasst. Muss aber. Es stehen noch etwa tausend Menschen am Bahnsteig. Oder zehntausend. Und – haha – es ist der vordere Teil des Zuges, der nicht funktioniert, nicht der hintere. Was für ein Gerenne.

Und wieder einmal darf man sagen – so fängt der Tag ja schon ganz wundervoll an… Danke, deutsche Bahn!