Es ist wirklich unglaublich. Was die Medien dieser Tage so hergeben, impliziert für mich persönlich, dass Herr Westerwelle mehr eine Art psychischer Problemfall im Lichte der Öffentlichkeit ist, denn eine ernst zu nehmende Person. Da debattiert die Medienwelt, ob dieser autistische Kauz inzwischen eingesehen hat, dass es die Militäraktionen waren, die Gaddafi vertrieben haben oder ob er noch immer an seine eigene kleine Version glaubt. Er könnte einem fast leid tun, so restlos verloren in seiner eigenen blumigen Welt der Selbstherrlichkeit scheint er. Aber liebe Leute, dieser Mensch ist derzeit hochoffiziell und unweigerlich Deutschlands Außenminister… ja, exakt: ach du Scheiße! Das ist so restlos peinlich, dass mir wirklich die passenden Worte fehlen. Und ebenso fassungslos bin ich beim Anblick von Mutti Merkel. Falls sie jemals die Absicht hatte, als Kanzlerin dieses Landes auch nur ansatzweise ernst genommen zu werden, hat sie diesen hehren Plan spätestens in dem Moment begraben, als sie Westerwelle als Teil ihres Ministerkabinetts akzeptiert hat. Der Typ war doch schon immer auf lauten und dadurch bedingt meist reichlich dünnen Krawall gebürstet. Und ich war immer erstaunt über jene rosabebrillten Ultra-Extrem-Optimisten, die Westerwelle wirklich das Außenamt zugetraut haben (die rosa Brillen hatten wohl ein typisches „Pamplona-Rosa“).
Wirklich, es ist aller-, allerhöchste Zeit – wenn einem auch nur ein Quentchen am Ansehen und an der strategischen Position Deutschlands in der Weltgemeinschaft liegt – diesen restlos unfähigen Krawall-Hammel in den Ruhestand zu versetzen, ehe er noch größeren Schaden anrichtet. Ich hab‘ inzwischen auch wirklich kein Mitgefühl mehr mit diesem Spinner. Dafür geht’s um zu viel und dafür beweist er zu konsequent, wie unfähig und – viel schlimmer – borniert er ist.