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Gepostet by on Apr 27, 2006 in Gesellschaft, Technik | Keine Kommentare

Vorbild Virtualität

Vorbild Virtualität

Dieser Tage kam mir eine schier geniale Idee. Es gibt derzeit in einem durchaus sehr bekannten MMORPG (Massive Multiplayer Online Role Play Game) eine gewisse Spielmechanik, die es niedrigstufigen („jüngeren“) Charakteren unmöglich macht, Dinge zu benutzen, die für die höherstufigen („älteren“) Charaktere vorgesehen sind. Diese Dinge (Ausrüstung, Tränke, Nahrung etc) bleiben somit den Hochstufigen („älteren“) vorbehalten. Dies ist eine hervorragende Weise die Mechanik dieser Welt zu steuern indem man vermeidet, dass Niedrigstufige („jüngere bzw. zu junge“) Charaktere Dinge gebrauchen, für sie sie noch zu niedrig („jung“) sind.
Ich bin der Meinung, das sollte generell für die Realität übernommen werden. Man könnte eventuell das Alter der Menschen in Jahren als Referenz nehmen… Geistige Reife kann man leider nicht in Zahlen ausdrücken, daher lasse ich diese Idee vorerst einmal fallen.
Vor diesem Hintergrund könnte man die Benutzung von Kraftfahrzeugen generell für Menschen unter 18 unmöglich machen (herrje, wieso nur geht das mit der geistigen Reife nicht… schade!). Man könnte sie sogar ihrer Stärke entsprechend staffeln, sodass ab 100kW aufwärts erst für 25+ verfügbar ist oder so ähnlich.
Gleiches gilt für Zigaretten (auch wenn ich der Meinung bin, dass man diese in meiner Gegenwart generell verbieten sollte). 20+ und fertig. Denn wer mit 20 noch damit anfängt, hat es echt nicht besser verdient.
Alkohol: 18+ (allerdings nicht gleichzeitig mit „Auto“ benutzbar);
Drogen: von der Spielmechanik einfach verbieten;
Klingeltondownload: 60+;
Online-Spiele spielen wie jenes welches hier als Vorbild fungiert: 18+;
Man könnte diese Liste durchaus noch in weite Ferne fortsetzen. Ersichtlich ist aber, was damit bezweckt werden kann. Eine ganz einfache Regulierung unserer gesellschaftlichen Mechaniken.
Als zweite und dritte Kriterien könnte man dann durchaus noch den IQ und (viel wichtiger fast schon) den EQ benutzen.
Wobei man speziell bei exessivem Alkoholgenuss berücksichtigen muss, dass der IQ-Wert des Charakters natürlich stetig sinkt.
Hach, ich komme ins Schwärmen… Man könnte für bestimmte von dieser Welt vorgesehene Mechaniken auch eine Einschränkung vornehmen, die von der räumlichen Wahrnehmung des Charakters abhängt. Wer eine räumliche Wahrnehmung mit einem Winkel von unter 10° nach vorne und einer Reichweite von unter 1,72m, dabei einen IQ von unter 80 hat und generell dazu neigt, in der Fußgängerzone eine wandelte Verkehrsbedrohung zu sein, ist fortan nicht mehr in der Lage, das Haus zu verlassen… welch fantastische Möglichkeiten sich dann plötzlich bieten würden.
Achja, und Leute mit einem Unmenschlichkeitsfaktor von über 100 und einem Kapitalismusfaktor (=Geldgeilheit) von über 40 können in Zukunft nicht mehr in der Position des Bankmanagers fungieren und keine mehrstelligen Millionenbeträge Gehalt beziehen.
Mannigfaltige Möglichkeiten der Egalisierung und Chancenverteilung… toll!
Gut, wer schickt den Vorschlag ein? Natürlich muss noch ein bißchen an der Feinjustierung gearbeitet werden, aber das wird schon.
Träumerisch, derBen.

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