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Gepostet by on Dez 7, 2012 in Hintergrund, Technik | Keine Kommentare

Spekulative Spekulationen

Spekulative Spekulationen

Dieser Tage fallen mir ein paar interessante Dinge auf, die – für sich genommen – nichts weiter sind als interessante Dinge. Was man aus der Kombination dieser Informationen macht, bleibt natürlich jedem selbst überlassen… Apple CEO Tim Cook pflegt ähnlich wie sein Vorgänger Steve Jobs gute Kontakte zu US-Präsident Barack Obama. Zwischen China und Japan droht nach wie vor eine Eskalation um ein paar Inseln. China möchte zukünftig Handelsbeziehungen in der eigenen Währung abwickeln und somit dem Dollar Macht entziehen. Nordkorea plant einen Raketentest – die USA entsenden ihre Marine. Vorsichtshalber. Apple beginnt, seine Produktion aus China abzuziehen und wieder zurück in die USA zu verlagern. Vielleicht denkt sich Apple, dass man Computer und Handy immer braucht – auch in Zeiten von Wirtschaftskriegen. Denn mit niedrigeren Lohnkosten KANN diese Entscheidung nichts zu tun haben. Entweder, sie wissen irgendetwas, was wir nicht wissen – oder nur ahnen können – oder es handelt sich einfach um einen unternehmerischen Schachzug sieben/acht Züge vorgedacht. Auf jeden Fall eine hochinteressante Entwicklung. +TweetGefällt mir:Gefällt mir...

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Gepostet by on Jul 7, 2012 in Digital, Kapitalismus, Technik | Keine Kommentare

Blizzard und Diablo 3

Blizzard und Diablo 3

Inspiriert durch einen Blogeintrag bei Just-Stevinho, der seinerseits wiederum auf einen Foreneintrag im hauseigenen Diablo3-Bereich eingeht, habe ich auch ein paar Gedanken zu dieser Angelegenheit. Wie dort bereits gesagt, hat Blizzard sein Diablo 3 verhunst. Das ist ein ziemlich krasses Statement, aber ehrlich gesagt war auch ich persönlich sehr enttäuscht von diesem Spiel. Hier spielen aber vermutlich mehrere Faktoren eine Rolle. Diablo 1 war grandios, weil es neu war. Ich mochte daran vor allem die Stimmung – diese Düsternis. Und die Musik war grandios, findet sich noch heute in meiner Musiksammlung und wird auch regelmäßig angespielt (so wie ich mir auch immer mal wieder Musik anhöre, die mich beispielsweise an unvergessliche Urlaube erinnert). Diablo 2 war ausgereifter, wesentlich näher am Mainstream – allerdings noch mit deutlichem Abstand. Das ist eine Frage des „Selbstbewusstseins eines Spiels“. Damit meine ich, dass Diablo 2 niemals versucht hat, etwas zu sein, was es nicht war. Und das musste es nicht nur nicht, das war sogar gut so. Weil es auf diese Weise seinen...

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Gepostet by on Okt 6, 2011 in Technik | Keine Kommentare

Zum Tode Steve Jobs‘

Zum Tode Steve Jobs‘

Kurz nach dem Aufwachen heute morgen sah ich beim Blick auf die Uhrzeit die Meldung meines iPhones, dass sein Erfinder verstorben war. Und ich bin noch immer erstaunt, wie betroffen mich das macht. Seither versuche ich, mich sachlich dem Thema zu nähern. Jobs war der CEO eines Technik-Konzerns. Und? Alle CEOs von allen Technikkonzernen sterben irgendwann. Aber Jobs war viel mehr als das. Und auch wenn es irgendwie schon oft gesagt wurde, so richtig bewusst ist es mir erst jetzt: Jobs war wirklich ein außergewöhnlicher Visionär. Er hat ein Lebensgefühl erschaffen. Die Liebe zur Technik ist dem Menschen seit langem irgendwie zu Eigen – und Jobs hat es geschafft, diese Liebe mit einem feinen Sinn für Ästhetik zu beleben. Nebenbei die Marke Apple zum zeitweise wertvollsten Unternehmen weltweit zu machen zeigt dabei, wie nah am Geist der Zeit er mit seiner Vision war und ist. Das muss man neidlos anerkennen. Aber ich möchte eigentlich auch keine Loblieder auf Apple singen – dafür ist das Thema viel zu komplex. Hier...

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Gepostet by on Jul 8, 2011 in Digital, Technik | Keine Kommentare

Zunehmende Unzufriedenheit mit iOS…

Zunehmende Unzufriedenheit mit iOS…

Ich bin unzufrieden. War das zu Anfang meiner Zeit mit meinem iPhone zunächst nur ein diffuses Gefühl, das außerdem auch von meiner Euphorie über den Besitz eines iPhones schnell überspielt wurde, so hat es sich doch gerade in den letzten Wochen zu einem handfesten Problemkomplex gewandelt – und interessanterweise fällt mir auch heute wieder ein, dass ich schon nach dem ersten Anschalten und den ersten Gehversuchen im damals noch iOS 3.x überwiegend ernüchtert war. Ich hatte damals ein HTC Diamond. Ein tolles Handy mit einem tollen Display. Nur das OS war Schrott. Windows Phone 6.irgendwas mit Sense UI. Noch nie war mir ein Handy so oft abgestürzt. Aber ehrlich gesagt gab es nach meinem Umstieg aufs iPhone sofort folgende Punkte, die ich mehr oder minder schmerzlich vermisse: – Es gibt kein Dateisystem. Das ist meiner Meinung nach das größte und gravierendste Problem des iPhone. Wenn ich eine Email mit Anhang bekomme, möchte ich diesen gerne speichern können. Ich möchte Ordner erstellen. Bilder und Dokumente darin ablegen. Hier und da...

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Gepostet by on Mrz 18, 2011 in Dilettantismus, Gesellschaft, Hintergrund, Kapitalismus, Medien, Politik, Technik | Keine Kommentare

Politische Folgen des japanischen Atom-Unfalls #2

Politische Folgen des japanischen Atom-Unfalls #2

Und es geht munter weiter… derzeit wird man ja in jeder möglichen und unmöglichen Fernseh-Talkrunde mit mehr oder weniger relevanten Persönlichkeiten bezüglich des Kernenergie-Themas gequält. Leider haben mehrheitlich Personen und Persönlichkeiten mit minder relevanzfähigem Urteilsvermögen die vermehrt relevanten Positionen inne – wie der Vorstandsvorsitzende von E.ON, der doch letztens allen Ernstes mit der Inbrunst der Überzeugung in einem Interview sagte, dass er ebenso wie der Bundeswirtschaftsminister keinen(!) Einfluss auf die Strompreise hätte. Sorry? Was will E.ON dann mit ihm? Normalerweise rege ich mich auf, wenn Menschen völlig unverfroren einfach saudumm sind. Aber diese krasse Dreistigkeit ist schon echt heftig. Und die Augenwischerei geht munter weiter. Heute war ich Zeuge eines internen Vortrags des Departement of Chemie an einer der größten deutschen Universitäten. Thema: Der Kernreaktor-Unfall von Fukushima unter wissenschaftlichem und chemischen Gesichtspunkten. Gastredner war jemand vom Bundesamt für Strahlenschutz. Obwohl er auch unter Göbbels ein hervorragendes Bild abgegeben hätte. Denn was dieser Vollidiot da erzählt hat, entbehrt wirklich jedweder Realitätsverbundenheit. Ich bin äußerst beunruhigt aus diesem Vortrag gekommen, nicht...

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Gepostet by on Mrz 13, 2011 in Gesellschaft, Kapitalismus, Politik, Technik | Keine Kommentare

Politische Folgen des japanischen Atom-Unfalls

Politische Folgen des japanischen Atom-Unfalls

Es scheinen wirklich ganz vollständig unterschiedliche Ansichten zu existieren, was Bedeutung, Relevanz und Notwendigkeit der hiesigen politschen und gesellschaftlichen Konsequenzen des Atom-Unfalls in Japan angeht. Die FTD stellte jüngst eine Sammlung all derer Artikel zusammen, die sich reichlich entrüstet über „den populistischen Opportunismus der Opposition“ echauffieren, indem sie die beispiellose Katastrophe in Japan nutze, um die Bevölkerung in der hier stattfindenden Atom-Debatte auf ihre Seite zu holen und gar bessere Ergebnisse bei den anstehenden Landtagswahlen zu erschleichen. Gar wichtigeres und notwendigeres sei jetzt geboten – das habe beispielsweise der Bundespräsident erkannt und dem japanischen Volk sein Mitgefühl ausgesprochen und Hilfe zugesichert. Und jetzt muss ich erst einmal den Atem anhalten, und bemühe mich, das ganze so sachlich, wie mir möglich, Stück für Stück aufzurollen. Einen Glückwunsch an Herrn Wulff, der – ganz in seiner ihm ureigenen Tradition der restlosen Glanzlosigkeit – erkannt hat, was Tatsache ist. Natürlich hat das japanische Volk unser Mitgefühl. Herrgott, was denn auch sonst?! Und natürlich sagen wir ihnen unsere Hilfe zu. Das gehört sich...

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