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Gepostet by on Jun 6, 2008 in Bildung, Gesellschaft, Hintergrund, Kapitalismus, Philosophisches, Politik, Universität | Keine Kommentare

Studiengebühren und der Steuerzahler

Studiengebühren und der Steuerzahler

Was lese ich da gerade als Argument der CDU für die Studiengebühren bzw. als Kritik daran, dass sie in Hessen nun endlich schon wieder abgeschafft wurden? „Jetzt muss der arme Steuerzahler wieder für die Ausbildung der Akademiker aufkommen.“ … Und jetzt wollen wir uns mal ein wenig Zeit nehmen und gemeinsam einfach ein paar ganz grundlegende Dinge erkennen. Der Steuerzahler kommt für die Ausbildung der Akademiker auf – der Akademiker macht seinen Abschluss und bekommt einen Job. Und durch seinen akademischen Abschluss (den der Steuerzahler ihm ja finanziert hat) hat er einen besser bezahlten Job als diejenigen ohne akademischen Abschluss (den der Steuerzahler auch nicht finanzieren musste). Durch sein nun höheres Gehalt leistet er plötzlich aber auch einen entsprechend höheren Beitrag für die Staatskasse – huch… und er finanziert mit seinem höheren Einkommen auch die Renten derjenigen, die in ihrem Leben viel weniger in die Rentenkasse eingezahlt haben – weil sie keinen Akademischen Abschluss hatten (die der Steuerzahler ihnen hätte finanzieren müssen). Geht so ganz langsam ein Licht auf?...

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Gepostet by on Apr 20, 2007 in Ausraster, Bildung, Gesellschaft, Intelligenz, Universität | Keine Kommentare

Ruhe im Hörsaal

Ruhe im Hörsaal

Sagt mal, hat jemand die Kindergärtnerin gesehen? Nicht? Ich auch nicht. Die ist irgendwie weg… was dazu führt, dass diese Bande ungezogener, rotzfrecher und nervtötender Gören einfach nicht mehr zu bändigen ist. Wovon ich hier spreche? Ach, nur von einigen meiner ach so heiß geliebten Komillitonen. Offenbar ist es zu schwierig – gerade zum Beispiel auch für ein antiautoritär erzogenes Arschlochkind – in einer Grundvorlesung der unteren Semester einfach mal 90 Minuten die verdammte Fresse zu halten und den ganzen Scheiß, der sonst da rauskommen würde, einfach mal runterzuschlucken. Zumal in einer Grundvorlesung der Anteil derer, die das Fach wohl nur aus Verlegenheit gewählt haben, in Wirklichkeit aber nicht die Bohne daran interessiert sind, wohl noch recht hoch ist. Damit zu rechnen, dass diese dann von sich aus (würde Intelligenz voraussetzen – schade) so ehrlich (auch zu sich selbst) sind, den Hörsaal zu verlassen, ist wohl leider etwas utopisch. Aber – meine lieben, lieben Mitmenschen – in einer Vorlesung, deren Besuch zu 100% aus reinem Interesse und (in meinem...

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Gepostet by on Apr 19, 2007 in Bildung, Intelligenz, Universität | Keine Kommentare

Die Studenten von heute sind die Elite von morgen…

Die Studenten von heute sind die Elite von morgen…

…ach…du…Scheiße! Ich wusste schon immer, dass ich hier weg sollte. Ich möchte in diesem Zusammenhang nur eben ein kleines Erlebnis schildern, das ich heute hatte. Und ich fürchte, dass der liebe Student, der mich dazu brachte, nun diesen Beitrag zu schreiben, das klatschende Geräusch gehört hat, das meine Hand verursacht hat, als sie auf meine Stirn schlug. Unsere Universität steigt gerade ganz stolz um auf ein interaktives, internet-basiertes Lehr- und Prüfsystem. Nach jeder Vorlesung hat man Zugang zu einem Selbsttest (online). Im Leitfaden dazu steht: „Wenn 70% der Fragen korrekt beantwortet sind, gilt der Test als bestanden. Sie können sich auf diese Weise einen 10% Punktebonus für die Endklausur erarbeiten. Für den Bonus müssen 10 Selbsttests absolviert werden“. Nun kam die wirklich unglaublich schlaue Frage von besagtem Student: „Müssen wir die 10 Tests bestehen, um an die 10% zu kommen?“ … Muss man atmen, um Scheiße labern zu können? Ja… führt leider auch dazu, dass man weiterlebt. Ein BrotToast auf die Elite von morgen. Ich muss weg. Ben +TweetGefällt...

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Gepostet by on Nov 21, 2006 in Ausraster, Bildung, Gesellschaft, Medien, Politik, Technik | Keine Kommentare

omg, roflmao, stfu, kthxby

omg, roflmao, stfu, kthxby

*kreisch*… ich KANN es NICHT MEHR HÖREN!!! Kaum tickt mal wieder irgendso ein labiler, von Eltern und Lehrern kläglich vergessener und allein gelassener Spinner aus und läuft „Amok“, kocht in unseren Politikern wieder das Vakuum und blubbert ein „Verbot der böööhsen Killerspiele“ hervor. Kinder (und damit meine ich unsere lieben Politiker), der „Killer“ hat auch Brot zum Frühstück gegessen… und sicherlich ist er auch zur Toilette gegangen. In meinen Augen äußerst besorgniserregende Vorgänge. Zumal man bedenkt, dass auch ca. 82 Millionen weitere Menschen in diesem Land Brot essen und zur Toilette gehen… OMG, jetzt haben wir auf einen Schlag ca. 82 Millionen weitere potentielle Killer. Vielleicht sollte man einfach ALLE einsperren, dann schwebt niemand mehr in Gefahr. Vielleicht sollte man auch das Atmen verbieten (der Killer hat ganz sicher geatmet, weil er Kraft für seine Tat brauchte). Ich möchte nur verdeutlichen wie unsinnig diese Debatte ist. Und sie wird nicht ein Gramm sinniger, wenn man sie nun zum zehnten Mal hochwürgt, auskotzt und nun wieder frisch verspeisen will. Allerdings...

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Gepostet by on Okt 30, 2006 in Ausraster, Bildung, Gesellschaft, Universität | Keine Kommentare

Spaßgesellschaft

Spaßgesellschaft

Hallo liebe Leute, es ist nun etwas her, dass ich zuletzt hier etwas geschrieben habe. Und heute möchte ich mal versuchen, mein Wochenende verbal zu verarbeiten. Mir ist da nämlich mal wieder so manches aufgefallen. Aber ich beginne mal am Anfang. Wie jedes Semester wurde die obligatorische Mensaparty „Le Debut“ der Kölner Universität veranstaltet. Im Vorfeld der Party findet schon beinahe rituell der Nahkampf um die Karten im Vorverkauf statt. Zig tausende Studenten stellen sich teilweise einige Stunden vor Start des Verkaufs in klaustrophobische „Schlangen“, stets bemüht, mittels aggressiver Anstelltaktik möglichst die ersten Karten ergattern zu können. Ich erinnere mich an Zeiten, als man an diesen Tagen in eben jenen Schlangen nette Konversationen mit überaus netten jungen Damen führen konnte – quasi als vorgezogene Partyplauderei… diese Zeiten sind offenbar vorüber. Alles was geblieben ist, ist ein brutaler Nahkampf ohne Platz zum Atmen – geschweige denn zum kommunizieren. Dieses Jahr habe ich mich aus der Schlacht herausgehalten. Schließlich sollte man das Vitamin B nutzen, wenn es einem zur Verfügung steht....

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Gepostet by on Okt 29, 2006 in Bildung, Evolution, Gesellschaft, Intelligenz | Keine Kommentare

Anwesenheitsliste

Anwesenheitsliste

Ähm, wieso war ich eigentlich diesem fatalen Irrtum erlegen bei allen Studenten grundsätzlich soziale Intelligenz vorauszusetzen? Ich möchte diese Ansicht an dieser Stelle zurücknehmen! Ich begründe diesen Schritt mit einer Beobachtung. Ich besuche derzeit abends einen Spanisch-Kurs um meine Kenntnisse wieder auf Vordermann zu bringen. Diese Vorlesung dauert von 1830 bis 2100. Im Hörsaal finden sich jedesmal rund 300 Studenten ein zwecks Erlernung. Außerdem ist unsere Uni insgesamt unheimlich paranoid, weswegen es inzwischen sogar in „Interesse-Vorlesungen“ eine Anwesenheitsliste gibt… genau… EINE(1) (!!!). Nun kann man mal grob im Kopf überschlagen. Eine Liste, 300 Leute, 150 Minuten Zeit. Wenn man also davon ausgeht, dass jeder sich einmal auf der Liste verewigen soll innerhalb der vorhandenen Zeit, bliebe rein rechnersich jedem Einzelnen eine Zeit von 30 Sekunden, seinen Namen zu finden und die Unterschrift dahinter zu setzen. Das ist, wenn man sich das so anhört, doch im Grunde auch überhaupt nicht schwierig. …sollte man meinen. Heute habe ich fassungslos beobachtet, wie die Liste immer mal wieder bei jemandem gelandet ist und...

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