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Gepostet by on Aug 24, 2017 in Gesellschaft, Hintergrund, Philosophisches, Politik | Keine Kommentare

Zum Beitrag von Jens Spahn in der ZEIT über Englisch in Berlin

Ich beziehe mich auf diesen Beitrag in der ZEIT, den ich inhaltlich hier kopiert habe, um ihn zitieren zu können: ZEIT.de Der bayerische Kabarettist Gerhard Polt bringt es auf den Punkt: Beim Italiener lässt er einen Unverbesserlichen auf zusammengeklaubtem Italienisch bestellen. Das sprachliche Trauerspiel gipfelt in der Order eines Kaiserschmarrens als „Narretia dell’Imperatore“. Die Küche sei schon geschlossen, antwortet daraufhin der Kellner ungerührt – im breitesten Bayerisch. Die kleine Geschichte um die verunglückte sprachliche Anbiederung bringt den verkrampften Umgang der Deutschen mit ihrer eigenen Sprache auf den Punkt. Deuten Sie das wirklich so? Ich deute es anders: für mich ist das Freude und Begeisterung an fremden Sprachen. Wenn auch in diesem Fall recht typisch bayerisch unbedarft. Wissen Sie, wie man Dinge versteht, einsortiert und deutet, sagt viel mehr über einen selbst aus, als über denjenigen, den man interpretiert. Ich jedenfalls störe mich daran, dass in nicht wenigen Berliner Restaurants ausschließlich nur noch auf Englisch bedient wird. Dann gehen Sie halt nicht mehr dort hin. Wissen Sie, mich stören ganz...

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